Widerstand berechnen

Ohmsches Gesetz – R, U, I und P sofort online berechnen

Widerstand berechnen
U Spannung (V) R Widerstand (Ω) I Strom (A)

Decke den gesuchten Wert ab – die restliche Formel ist sichtbar

Widerstand
R = U / I
Spannung
U = R × I
Strom
I = U / R
Leistung (1)
P = U × I
Leistung (2)
P = R × I²
Leistung (3)
P = U² / R
Batterie (U) Widerstand (R) A Stromstärke Strom (I) ← U = R × I → + Einfacher Stromkreis

Was ist elektrischer Widerstand?

Der elektrische Widerstand beschreibt, wie stark ein Leiter den Fluss elektrischer Ladung (Strom) behindert. Je höher der Widerstand, desto weniger Strom fließt bei gleicher Spannung. Die Einheit ist Ohm (Ω), benannt nach dem deutschen Physiker Georg Simon Ohm.

Merksatz: Widerstand = Spannung ÷ Strom  |  R = U / I
Je mehr Spannung bei gleichem Strom → desto höher der Widerstand.

Das Ohmsche Gesetz gilt für alle sog. ohmschen Widerstände – also Bauteile, bei denen der Widerstand unabhängig von Strom und Spannung konstant bleibt (z. B. normale Kohleschicht- oder Metallfilmwiderstände).

Einheitenvorsätze – Milli, Kilo, Mega

In der Praxis begegnen dir Widerstände in sehr unterschiedlichen Größenordnungen. Hier die häufigsten Vorsätze:

1 mΩ
0,001 Ohm
Milli-Ohm
1 Ω
1 Ohm
Basis
1 kΩ
1.000 Ohm
Kilo-Ohm
1 MΩ
1.000.000 Ohm
Mega-Ohm
1 GΩ
10⁹ Ohm
Giga-Ohm

Widerstände in Reihe & Parallel

Werden mehrere Widerstände in einer Schaltung verbaut, hängt der Gesamtwiderstand davon ab, ob sie in Reihe oder parallel geschaltet sind.

  • Reihenschaltung: R_ges = R1 + R2 + R3 — Widerstände addieren sich. Der Gesamtwiderstand ist immer größer als jeder Einzelwiderstand.
  • Parallelschaltung: 1/R_ges = 1/R1 + 1/R2 + 1/R3 — Der Kehrwert addiert sich. Der Gesamtwiderstand ist immer kleiner als der kleinste Einzelwiderstand.
  • Zwei gleiche Widerstände parallel: Einfache Formel: R_ges = R/2
  • Faustregel: Reihe → Summe; Parallel → kleiner als das Kleinste.
Reihenschaltung R1 R2 R3 R_ges = R1 + R2 + R3 Parallelschaltung R1 R2 R3 1/R_ges = 1/R1 + 1/R2 + 1/R3

Widerstandsfarbcode – Bänder ablesen

Auf physischen Widerstandsbauteilen sind die Werte in Form von farbigen Ringen (Bändern) aufgedruckt. Jede Farbe steht für eine Ziffer und einen Multiplikator:

Schwarz0× 1 Ω
Braun1× 10 Ω
Rot2× 100 Ω
Orange3× 1 kΩ
Gelb4× 10 kΩ
Grün5× 100 kΩ
Blau6× 1 MΩ
Violett7× 10 MΩ
Grau8–
Weiß9–

Ein Widerstand mit den Ringen Braun–Schwarz–Rot–Gold hat also: 1, 0, × 100 Ω = 1.000 Ω (1 kΩ) ± 5 %.

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Häufige Fragen zum Widerstand berechnen

Der elektrische Widerstand R ergibt sich aus dem Ohmschen Gesetz: R = U / I. Spannung U wird in Volt (V) und Strom I in Ampere (A) angegeben. Das Ergebnis R erhält man in Ohm (Ω). Beispiel: 12 V ÷ 0,5 A = 24 Ω.
Das Ohmsche Gesetz beschreibt, wie Spannung, Strom und Widerstand zusammenhängen: U = R × I. Wenn du einen höheren Widerstand hast, fließt bei gleicher Spannung weniger Strom – und umgekehrt. Stell es dir wie Wasser in einem Rohr vor: Widerstand = Rohrenge, Strom = Wassermenge, Spannung = Wasserdruck.
Elektrische Leistung P = U × I (in Watt). Alternativ auch P = R × I² oder P = U² / R. Für eine 60-W-Glühbirne an 230 V fließen also: I = P / U = 60 / 230 ≈ 0,26 A.
Elektrischer Strom überwindet den Widerstand, indem er Energie in Wärme umwandelt – das nennt sich Joulesche Erwärmung. Je höher Strom und Widerstand, desto mehr Wärme entsteht (P = R × I²). Das ist bei Heizkörpern erwünscht, bei Elektromotoren dagegen ein Verlust.
Bei der Reihenschaltung addieren sich die Widerstände direkt: R_ges = R1 + R2. Durch alle Widerstände fließt derselbe Strom. Bei der Parallelschaltung teilt sich der Strom auf: 1/R_ges = 1/R1 + 1/R2. Die Spannung ist an jedem Widerstand gleich – der Gesamtwiderstand ist immer kleiner als der kleinste Einzelwiderstand.
Der spezifische Widerstand ρ (Rho) ist eine Materialkonstante und beschreibt, wie gut ein Material Strom leitet. Kupfer hat ρ ≈ 0,0168 Ω·mm²/m – es leitet sehr gut. Der Widerstand eines Leiters berechnet sich dann aus R = ρ × Länge / Querschnittsfläche.